Langzeitpflege

Ethische Entscheidfindung in der ambulanten und stationären Langzeitpflege: Handreichung der Schweizerischen Gesellschaft für Gerontologie SGG 2015, Fr. 18.– (Bestellung online)

Wie Menschen sich verhalten bei Krankheit, im Sterben und gegenüber dem Tod, ist heute längst nicht mehr schicksalhaft vorgegeben. Das Lebensende, vor allem im hohen Alter, ist zur komplexen Entscheidsituation geworden. In den Entscheid eingebunden sind verschiedene Personen, und nicht immer haben diese die gleichen Erwartungen noch teilen sie die gleichen Werte. Die Handreichung will Hilfe bieten, damit Patientinnen und Patienten, Angehörige, Pflegende, Ärztinnen und Ärzte sowie weitere involvierte Personen wo immer möglich einen gemeinsamen Weg finden.


Menschen am Lebensende begleiten. Palliative Care in Alters- und Pflegeinstitutionen (CURAVIVA 2013)

Die zweite Etappe der nationalen Strategie Palliative Care 2013 – 2015 kümmert sich in erster Linie um die Grundversorgung. In diesem Zusammenhang hat CURAVIVA Schweiz – Verband Heime und Institutionen Schweiz in enger Zusammenarbeit mit dem BAG, dem BSV und der GDK eine kleine Publikation erarbeitet, um den Ansatz von Palliative Care in Alterseinrichtungen konkret und nachvollziehbar zu beschreiben.

CURAVIVA hat dazu zwei AutorInnen beauftragt, Mitarbeiterinnen bei ihrer täglichen Arbeit zu begleiten und ihnen über die Schultern zu schauen. In Basel hat Cornelia Kazis die Arbeit im Betagtenzentrum Zum Wasserturm verfolgt, in Genf Anne-Marie Nicole „La résidence La Petite Boissière. Durch diese Besuche und Begegnungen haben die AutorInnen viel von den Bewohnerinnen und ihrer gegenwärtigen Lebenssituation erfahren. Daraus sind Geschichten entstanden. Die Geschichten erzählen von dem, was ältere Menschen in ihrer letzten Lebensphase beschäftigt und wie sie in der Grundhaltung von Palliative Care gepflegt und betreut werden.

Die Publikation richtet sich an ältere Menschen, die selber Leistungen von Palliative Care nötig haben. Sie und ihre Angehörigen sollen darüber informiert werden, worin diese Leistungen in einer Alters- und Pflegeinstitution bestehen. Und sie sollen ermutigt werden, diese letzte bewegte Lebensphase zuversichtlich in Angriff zu nehmen.

Die Publikation kann bei der Bundesstelle www.bundespublikationen.admin.ch unter der Nummer 316.723d (deutsch) und 316.723f (französisch) kostenlos in grösserer Zahl zum Weiterverteilen bestellt werden. Weitere Informationen sind erhältlich bei Christoph Schmid, Ressortleiter Gerontologie, CURAVIVA Schweiz, Fachbereich Alter; c.schmid@curaviva.ch; www.curaviva.ch.

 LINKS  
  • CURAVIVA Verband Heime und Institutionen Schweiz
 MEDIEN 
  • Personalmangel in der Langzeitpflege: «Der Pflegenotstand im Pflegenotstand». Die Arbeit in der Langzeitpflege ist fachlich sehr interessant, birgt aber auch Schwierigkeiten. (Radio SRF2, Sendung Kontext vom 24. April 2017)         
 LITERATUR 

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